Roadtrip nach Malaga: Umbau des VW T5

Mein Kumpel Ralf und ich beschlossen während unserer Vorbereitungen für unseren Roadtrip nach Malaga, dass wir eventuell meinen VW-Bus umbauen sollten. Einfach der Komfortablität wegen. Schließlich wollten wir zu zweit dort drin ein paar Nächte verbringen und dafür brauchten wir Platz. Deshalb entschieden wir uns, die Rückbänke auszubauen und einen kleinen Camper zu gestalten. Mein Auto ist recht alt. Ich habe den VW T5 2003 erworben. Und wahrscheinlich ist es für mich als leidenschaftlicher Modellbauer nun auch an der Zeit, mich an größeren Projekten zu beteiligen. Und so kam mir der Umbau des VW-Buses gerade recht. Natürlich muss ich dazu sagen, dass mein Kumpel Ralf Automechaniker ist und auch neben der Arbeit gern sein Auto tunt. Dafür nutzt er größtenteils Second-Hand- bzw. Gebraucht-Teile, da sie zum einen günstiger, zum anderen ist er ein kleiner Recycling-Freak.

Doch wie ging nun der Umbau voran? Also, zuerst bauten wir, wie bereits erwähnt, die beiden Sitzreihen aus. Natürlich mussten wir den Boden ausgleichen und verwendeten dafür Spanplatten. Darauf installierten wir ein Schienensystem, dass dem Boden einen besonderen Stil verlieh. Für die Innenraumgestaltung nutzen wir spezielle Holz-Innenraumverkleidung, die wir online zu einem günstigen Preis erwarben. Darauf platzieren Schlafbänke und Pilotensitze, wie sie bereits in früheren VW T5, u.a. in dem California, verwendet wurden. Das sah natürlich nach absolutem Luxus auf. Damit es noch etwas gemütlicher wird, legten wir den Boden mit Teppich aus und brachten als Sichtschutz kleine Jalousien an. Ich fühlte mich irgendwie, als seien wir in die Hippe-Zeit zurückversetzt. Nur eben mit etwas mehr Stil und weniger Flower-Power.

Etwa fünf Tage verbrachten wir damit, den VW-Bus nach unseren Vorstellungen umzugestalten. Die Ideen sammelten wir vorab und bestellten die notwendigen Artikel wie Bänke, Sitze, Teppich und andere Textilien bereits Wochen im Voraus. Schließen wollten wir sicherstellen, dass auch alles pünktlich ankommt. Insgesamt bezahlten wir nicht einmal 500 Euro. Und nicht nur für den Urlaub war mein VW-Bus nun gewappnet, auch so ist er nun ein Unikat und ein absolutes Schmuckstück.